Der Frühling ist da, und mit ihm erwacht die Natur zu neuem Leben. Es ist eine Zeit des Wandels, der Erneuerung und des Aufbruchs. Auch in uns können wir diese frische Energie spüren und den Wunsch nach Veränderung in unserem Leben. Der März ist in der TCM dem Dickdarm zugeordnet – einem Organ, das nicht nur für die „Abfallbeseitigung“ verantwortlich ist, sondern auch tief mit dem Thema Loslassen und der Fähigkeit, uns von alten Lasten zu befreien, verbunden ist. Die letzen Monate hast du hierfür die optimale Vorarbeit geleistet, denn nun sind wir in der letzen Phase des Loslassens angekommen.
Der Dickdarm: Die Brücke zwischen Altem und Neuem
Der Dickdarm hat in unserem Körper eine besondere Aufgabe: Er ist für die Ausscheidung und somit für die Beseitigung von Abfallstoffen zuständig. Doch seine Funktion geht über den physischen Bereich hinaus. Auf emotionaler Ebene ist der Dickdarm mit der Fähigkeit verbunden, alte, überflüssige Emotionen loszulassen und Platz für Neues zu schaffen. Der Frühling, eine Zeit des Aufbruchs, fordert uns auf, das nun endgültig zu entlassen, was uns zurückhält – sei es im Körper oder in der Seele. In Den Artikeln Januar & Febuar, kannst du nochmals sehen, womit wir uns die letzen beiden Monate beschäftigt haben.
Loslassen im Frühling – Ein aktiver Prozess
Gerade im Frühling fühlen wir uns oft von der Energie des Neubeginns angesteckt. Die Sonne scheint, die Tage werden länger, und die Natur zeigt sich in voller Blüte. Auch wir dürfen uns jetzt von alten Mustern und Blockaden befreien. Der Dickdarm unterstützt uns dabei, sowohl körperlich als auch emotional loszulassen. Wenn wir fest an alten Gedanken oder Gefühlen festhalten, können sie uns blockieren und unser Wohlbefinden beeinträchtigen. Diese Blockaden im Dickdarm zeigen sich oft als Unwohlsein oder sogar als Verstopfung – ein Signal, dass wir in einem bestimmten Bereich unseres Lebens zu sehr an etwas festhalten.
Es ist der perfekte Moment, um alte emotionale Lasten abzuwerfen und uns innerlich von allem zu befreien, was nicht mehr zu uns gehört. Dies ist ein Prozess, der uns nicht nur körperlich erleichtert, sondern auch Platz für neue Möglichkeiten und Erfahrungen schafft. Um dir die Zusammenhänge etwas zu verdeutlichen, lass uns bevor wir zu dem Tipps für den März kommen noch einen Blick in die Psychosomatik des Dickdarms werfen.
Psychosomatische Bedeutungen des Dickdarms:
Der Dickdarm ist nicht nur ein wichtiger Teil des Verdauungssystems, sondern er wird in der Psychosomatik oft als Spiegel der emotionalen und psychischen Verfassung betrachtet. Psychosomatische Beschwerden des Dickdarms stehen häufig mit unverarbeiteten Emotionen, Stress oder inneren Konflikten in Verbindung.
Zusammenfassend
- Loslassen und Festhalten: Der Dickdarm ist für die Ausscheidung zuständig – symbolisch steht er dafür, was wir loslassen oder festhalten. Probleme in diesem Bereich können darauf hindeuten, dass es schwerfällt, alte Emotionen, belastende Gedanken oder ungesunde Beziehungen loszulassen.
- Unterdrückte Emotionen: Wenn Gefühle wie Wut, Trauer oder Angst nicht verarbeitet werden, kann sich das körperlich im Darm widerspiegeln.
- Perfektionismus und Kontrolle: Menschen, die sehr kontrolliert sind oder stark an festen Strukturen festhalten, neigen eher zu Darmproblemen.
Typische psychosomatische Beschwerden und ihre möglichen emotionalen Ursachen:
- Reizdarmsyndrom (RDS): Oft verbunden mit chronischem Stress, Angststörungen oder dem Gefühl, einer belastenden Situation nicht entkommen zu können.
- Verstopfung: Kann auf Angst vor Veränderung oder das Bedürfnis nach Kontrolle hinweisen – man hält buchstäblich fest.
- Durchfall: Könnte Ausdruck von Angst, Überforderung oder dem Wunsch sein, etwas schnell loszuwerden.
- Blähungen und Krämpfe: Deuten manchmal auf aufgestaute Wut oder unverdaute Konflikte hin.
Was kann helfen?:
- Stressabbau: Entspannungsmethoden wie Meditation, Yoga oder Atemübungen können helfen, das Nervensystem zu beruhigen.
- Emotionale Verarbeitung: Therapeutische Gespräche oder kreative Ausdrucksformen (z. B. Tagebuchschreiben) unterstützen beim Verarbeiten unterdrückter Emotionen.
- Loslassen üben: Praktiken wie Achtsamkeit und Selbstreflexion können helfen, alte Muster zu erkennen und sanft loszulassen.
Mit diesem Hintergrundwissen können wir nun schauen, was im März besonder wohltuend ist und dir vor allem Bei Berschwerden in diesem Bereich helfen können.
5 Tipps, um den Dickdarm im März zu unterstützen
- Reinigung durch Ernährung: Die richtige Ernährung ist ein Schlüssel, um den Dickdarm zu entlasten und zu reinigen. Setze auf ballaststoffreiche Lebensmittel wie fermentierte Vollkornprodukte, Gemüse und Obst, um die Verdauung zu fördern. Besonders hilfreich sind fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Kimchi, die den Darm mit gesunden Bakterien versorgen. Diese unterstützen nicht nur die körperliche Reinigung, sondern helfen auch dabei, alte Emotionen zu verarbeiten. Weiter unten in dem Artikel gebe ich dir hierzu noch ein paar geeignete Rezepte an die Hand.
- Die Kraft des Fastens: Fasten oder intermittierendes Fasten kann eine wirkungsvolle Methode sein, um den Dickdarm zu entlasten. Es gibt viele Formen des Fastens, aber auch schon eine 12-16 stündige Fastenperiode kann deinem Körper helfen, sich zu reinigen und den Energiefluss zu aktivieren. Achte dabei darauf, sanft mit deinem Körper umzugehen, besonders wenn du das Fasten neu für dich ausprobierst.
- Ätherische Öle für den Dickdarm: Ätherische Öle wie Zitrone, Pfefferminze und Ingwer können die Verdauung unterstützen und Blockaden im Dickdarm lösen. Diese Öle haben nicht nur eine reinigende Wirkung auf den Körper, sondern helfen auch, emotionale Spannungen zu lösen. Du kannst ein paar Tropfen in ein Trägeröl mischen und sanft in den Bauchbereich massieren oder einen Diffuser verwenden, um den Raum mit reinigenden Düften zu füllen. Wenn du deine „emotionalen Themen und Muster kennst, kannst du hier natürlich die optimalen ätherischen Öl begleiter aussuchen, die dich tief, bis auf zellulärer Ebene dabei Unterstützen Heilung in die Muster zu bringen. Hierzu berate ich dich geren individuell. Du kannst ein kostenloses Kennelern Gespräch vereinbaren!
- Qi Gong und Körperarbeit: Körperliche Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil der Reinigung. Sanfte Übungen wie Qi Gong oder Yoga, die den Fokus auf den Bauchbereich legen, können dabei helfen, den Fluss von Energie und Qi zu fördern und Blockaden zu lösen. Die „Drehbewegungen“ im Qi Gong unterstützen speziell den Dickdarm, indem sie die Verdauung anregen und den Körper von innen heraus reinigen. Vielleicht besuchst du bereits einen professionell begleitenen Kurs und kannst dir geeignete und individuelle Übungen an die Hand geben lassen. Andernfalls bietet das Internet dir eine Fülle an tollen Inspirationen. Höre auf dein Bauchgefühl, dieses leitet dich diesen Monat besonders intensiv ;-).
- Atemübungen und Meditation: Die Kraft des Loslassens geht Hand in Hand mit der Atmung. Durch bewusstes Atmen können wir tiefere Schichten unseres Körpers erreichen und emotionale Blockaden lösen. Probiere die Bauchatmung aus: Atme tief in deinen Bauch ein und stelle dir vor, wie du mit jedem Ausatmen alle alten Gedanken und Gefühle loslässt. Diese einfache Übung hilft dir, den Raum in deinem Körper zu schaffen, den du für die Transformation im Frühling benötigst. Im Februar Artikel findest du hierzu noch mal die optimalen Anstöße
Loslassen – Mehr als nur eine körperliche Reinigung
Der März ist ein Monat des Loslassens, nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern auch in deinem Geist und deiner Seele. Es ist eine Zeit, in der du dich von alten Überzeugungen, festgefahrenen Gedanken und ungelösten Emotionen befreien darfst. Der Dickdarm, als Organsystem für Reinigung und Entsorgung, erinnert uns daran, dass wir nicht nur physische Abfälle ausscheiden, sondern auch unser inneres System von emotionalen Blockaden und Überflüssigem befreien dürfen. Unterstütze diesen Prozess gerne auch mit einem „Frührjahrsputz“ in deinem Zuhause und mache dir das „endgültige Loslassen“ bewusst!
Rezepte für eine bewusste Ernährung im März
Kimchi und Sauerkraut sind nun täglich die optimalen Begleiter. Iss hierzu unbedingt unpastoriesierte Produkte vor den Mahlzeiten. Dies ist perfekt wenn du vegan lebst. Wenn du noch Milchprodukte konsumierst, möchte ich dir nun etwas an die Hand geben, was sich langfristig sehr positiv auf deine Verdauung und Gesundheit auswirken wird. Die Zauberknolle heißt „Milchkefir“.
Selbsthergestellter Milchkefir bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Er enthält eine Vielzahl von probiotischen Kulturen, die die Darmflora stärken und die Verdauung fördern. Diese probiotischen Bakterien unterstützen das Immunsystem, helfen bei der Aufnahme von Nährstoffen und können entzündungshemmend wirken. Milchkefir enthält zudem wertvolle Vitamine und Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und B-Vitamine, die gut für Knochen, Haut und den Stoffwechsel sind.
Ein weiterer Vorteil des Milchkefirs ist, dass er nicht nur als Getränk genossen werden kann, sondern auch hervorragend zum Backen geeignet ist. Besonders in Kombination mit Vollkornmehlen, die er wie ein Sauerteig wirken lässt, wird der Teig luftiger und leichter verdaulich. Diese Zubereitung macht die Vollkornprodukte noch nährstoffreicher und unterstützt eine bessere Verdauung, da sie erst durch eine „aufspaltung“ bzw ansäuerung überhaupt verdaulich und somit nicht mehr all zu schädlich auf unseren Darm wirken. Alle unvermetierten Getreideprudukte, wie nudeln, Brot und co. sind eine hohe Belastung für den Darm. So kann Milchkefir eine vielseitige und gesunde Ergänzung in deiner Ernährung sein, die den Magen-Darm-Trakt und dein ganzes Körpersystem positiv beeinflusst.
Anleitung zur Herstellung von Milchkefir
- Zutaten:
- 1–2 EL Milchkefir-Körner
- 500 ml frische, unbehandelte Rohmilch (am besten vom Bauern oder aus dem Biomarkt)
- Vorbereitung:
- Ein Glasgefäß (z. B. ein Einmachglas) gründlich reinigen.
- Die Milchkefir-Körner in das Glas geben.
- Zubereitung:
- Gieße die Rohmilch über die Milchkefir-Körner.
- Decke das Glas mit einem Tuch oder einem Deckel, der nicht luftdicht abschließt, ab.
- Fermentation:
- Lass das Glas bei Raumtemperatur für 24–48 Stunden stehen. Je länger du es fermentieren lässt, desto stärker wird der Kefir.
- Ab und zu das Glas leicht schütteln, um die Fermentation zu fördern.
- Abseihen:
- Nach der Fermentation den Milchkefir durch ein feines Sieb in ein anderes Gefäß abseihen, um die Kefir-Körner zu entfernen.
- Wiederverwendung der Körner:
- Die abgeseihten Milchkefir-Körner können sofort wieder in frische Rohmilch gegeben werden, um neuen Kefir zu erzeugen.
Warum Rohmilch?
Rohmilch ist besonders vorteilhaft, da sie die natürlichen Enzyme, Vitamine und Mineralstoffe enthält, die bei der Pasteurisierung verloren gehen. Sie unterstützt die Fermentation und liefert einen besonders lebendigen, nährstoffreichen Milchkefir. Achte darauf, dass die Milch frisch und unbehandelt ist, um die besten gesundheitlichen Vorteile zu erzielen.
Ich bin zwar überhaupt kein Fan von Hefe. Aber wenn du noch herkömmliches Brot isst, ist dieses Rezept ein geeignetes „Übergangsrezept“ hin zu einer darmfreundlicheren Ernährung.
Rezept für ein bekömmlichen Kühlschrankteig
Zutaten:
- 650 g Vollkornmehl
- 500–550 ml Kefir
- 1 TL Salz (oder etwas mehr nach Geschmack)
- 1 TL Hefe
Zubereitung:
- Teig ansetzen:
- Mische das Vollkornmehl mit dem Kefir in einer großen Schüssel, bis eine homogene Masse entsteht.
- Decke die Schüssel ab und lass den Teig 24 Stunden bei Raumtemperatur fermentieren. Diese Fermentation macht das Brot besonders bekömmlich.
- Teig verfeinern:
- Nach 24 Stunden füge das Salz und die Hefe hinzu.
- Knete den Teig gründlich durch, bis er glatt und elastisch wird.
- Kühlschrankruhe:
- Decke den Teig ab und stelle ihn für weitere 24 Stunden in den Kühlschrank. So kann der Teig noch weiter reifen und entwickelt einen tollen Geschmack.
- Backen:
- Nach der Kühlschrankruhe kannst du jederzeit frische Brötchen oder ein Brot backen. Forme den Teig nach Belieben, lege ihn auf ein Backblech und backe ihn im vorgeheizten Ofen bei 220 °C (Ober-/Unterhitze) für ca. 25–30 Minuten, bis das Brot goldbraun ist.
Tipp: Der Teig bleibt mehrere Tage frisch und bekömmlich. Du kannst jederzeit eine kleine Menge des Teigs entnehmen, um frische Brötchen zu backen – der Teig wird mit der Zeit immer besser ohne dabei all zu sauer zu schmecken!
Fazit: Dein März der Befreiung
Der März ist die perfekte Zeit, um den Dickdarm zu unterstützen und uns nun endgültig von allem zu befreien, was uns in vergangener Zeit noch belastet hat. Es ist ein Monat, der uns einlädt, das Alte loszulassen und Platz für Neues zu schaffen. Nutze diese Zeit, um Körper und Geist zu reinigen und dich für die frische Energie des Frühlings zu öffnen. Verabschiede dich von festgefahrenen Gedanken und blockierenden Emotionen und gehe mit Leichtigkeit und Klarheit in den Frühling.
Falls du dich noch nicht für den Newsletter angemeldet hast, findest du im März-Newsletter weitere Tipps und Impulse, wie du die Energie dieses Monats optimal nutzen kannst.
Alles Liebe deine Kerstin
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